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Der Wüstenfuchs. Rafael Fuchsgruber

Rafael Fuchsgruber

Wer in seinem Leben etwas verändern möchte und einen Tritt in den Allerwertesten braucht, dem sei das Buch „Running wild“ wärmstens an Herz gelegt. Darin beschreibt Rafael Fuchsgruber seinen Weg vom Alkoholiker zu Deutschlands erfolgreichstem Wüstenläufer. Ich sprach mit dem „Wüstenfuchs“, bevor er sich zum nächsten Rennen nach Namibia aufmacht.

Es hat einige Tage gedauert, bis wir am Ende zusammen gefunden haben. Bevor der „feine Herr Fuchsgruber“ (wie er zu diesem Namen kam, verrät er im Gespräch) aber im April mit seinem „Little Desert Runners Club“ nach Namibia aufbricht, haben wir doch noch miteinander sprechen können. Es wurde freundlich und spannend und locker und interessant und im Grunde ganz so, wie ich es mir erhofft hatte. Aber von vorn.

Buchcover Running wild von Rafael FuchsgruberDie meisten werden Rafael Fuchsgruber durch sein Buch kennen, mit dem er 2015 hoch in die Buchcharts einstieg – Läufer hören eben nicht nur Podcasts zu, sie lesen auch. Und es gibt viele gute Gründe, „Running wild“ zu lesen, die Biografie eines Menschen, der sich verändert hat und andere inspiriert und motiviert, die den Wunsch nach Veränderung mit sich tragen. Aus welchem Grund auch immer.

Die wenigsten werden wohl zu Ultraläufern in den Wüsten dieser Welt. Doch wer mit einem solchen Gedanken spielt, für den wäre der „Little Desert Runners Club“ sicher einer der geeignetsten Plätze, damit anzufangen. Denn der erfahrene Wüstenfuchsgruber begleitet einige Rookies bei ihrem Abenteuer. Zwar wird er im April sein eigenes Rennen in Namibia laufen, doch schon in der Vorbereitung steht er den Mitreisenden Rede und Antwort, trifft sie, hilft bei der Organisation und sorgt über seine Sponsoren für ein paar Rabatte. Und dass es eine enorme Sicherheit gibt, solch einen alten Hasen dabei zu haben, versteht sich ja ganz von selbst.

Little Desert Runners Club

Ich habe enormen Respekt vor Rafael und seiner Entwicklung. Nicht nur hat er sein Leben erfolgreich umgekrempelt, sondern auch eine Leidenschaft für sich entdeckt, der er mit vollem Herzen und vollem Engagement nachgeht. Nicht allein für sich, sondern jetzt auch als „Reiseleiter“ für seinen erlesenen Club. Er ist nicht umsonst Deutschlands erfolgreichster Wüstenläufer – und jeder Ultra weiß, wieviel Trainingsdisziplin und Fleiß erforderlich sind, um solche Rennen nicht nur mitzulaufen, sondern dort auch zu siegen und selbst im Alter von 55 Jahren noch als Favorit gehandelt zu werden „>wie jetzt für Namibia.

Deswegen freue ich mich auch ganz besonders, dass wir über sein neues Buch sprechen konnten, das im Juli dieses Jahres erscheinen wird. Neben den Zeilen des Meisters werden dort viele andere Größen des Laufsports zu Wort kommen – und wen er dort alles für einen Beitrag gewinnen konnte, ist wahrlich beachtlich. Ich will nicht zuviel verraten – immerhin sollt ihr ja noch in den Podcast reinhören -, aber unter anderem ist der legendäre Marco Olmo dabei. Wer es noch nicht weiß: Dieser Bursche ist den Marathon des Sables bereits 21 Mal gelaufen, hat den UTMB zweimal gewinnen können und erst im letzten Jahr im Alter von 68 Jahren das Ultra Bolivia Race für sich entschieden. Noch Fragen?

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Viel Spaß beim Hören!

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über

(* 1973). Ich lebe seit Ostern 2012 vegan. Seit 2013 laufe ich nun Marathon. Zeit, etwas Neues zu probieren: Nachdem ich 2016 meinen ersten 100-km-Lauf absolviert habe, ist für April 2018 der Lauf meines Lebens geplant: die Teilnahme am Etappenlauf Marathon des Sables. In diesem Blog berichte ich über meine Vorbereitung auf diese Mutter aller Wüstenläufe.

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